{"id":1682,"date":"2021-11-16T14:29:50","date_gmt":"2021-11-16T13:29:50","guid":{"rendered":"https:\/\/ssvalais.ch\/geschichte-des-gsw\/les-sourds-et-la-vie-associative\/"},"modified":"2022-01-24T10:22:13","modified_gmt":"2022-01-24T09:22:13","slug":"die-gehoerlosen-und-das-vereinsleben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/die-gehoerlosen-und-das-vereinsleben\/","title":{"rendered":"Die Geh\u00f6rlosen und das Vereinsleben"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8220;Geschichte des Geh\u00f6rlosenverein Wallis&#8220; font_container=&#8220;tag:h2|font_size:50px|text_align:center|color:%23000000|line_height:1.2&#8243; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;rst-heading-title&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580107989{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 45px !important;}&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220; el_id=&#8220;menu&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1640168850202{background-color: #f2f2f2 !important;}&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1640168883470{padding-top: 35px !important;padding-bottom: 35px !important;}&#8220; el_class=&#8220;rst-custom-bg-menu&#8220;][vc_column_text el_class=&#8220;rst-menu-child&#8220;]<\/p>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/\">1. Worwort<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/zeitachse\/\">2. Zeitachse<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/die-gehoerlosen-und-die-schule\/\">4. Die Geh\u00f6rlosen und die Schule<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/die-gehoerlosen-und-das-sozioprofessionelle-leben\/\">5. Die Geh\u00f6rlosen und das sozioprofessionelle Leben<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/die-gehoerlosen-und-der-sport\/\">6. Die Geh\u00f6rlosen und der Sport<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"\/de\/verein\/geschichte-des-gsw\/die-gehoerlosen-und-die-religion\/\">7. Die Geh\u00f6rlosen und die Religion<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1634095062517{margin-top: 50px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;background-color: #ff0000 !important;}&#8220; el_class=&#8220;rst-box-note&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1634032460801{padding-top: 0px !important;padding-right: 15px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 15px !important;}&#8220;][vc_custom_heading text=&#8220;3. Die Geh\u00f6rlosen und das Vereinsleben&#8220; font_container=&#8220;tag:h3|font_size:50px|text_align:center|color:%23ffffff|line_height:1.2em&#8220; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;rst-heading&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580158385{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580427617{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Nach Beendigung der Schulzeit in G\u00e9ronde und Bouveret kehren die Sch\u00fcler in ihre T\u00e4ler zur\u00fcck. Damit sie den Kontakt zueinander nicht verlieren, beschliesst eine Gruppe Ehemaliger, sich regelm\u00e4ssig zu treffen. So entsteht 1939 der Geh\u00f6rlosenverein Wallis. Die erste Pr\u00e4sidentin ist eine Frau, Esther Giroud.<\/p>\n<p>Am Anfang z\u00e4hlt der Verein 25 Mitglieder. Die ersten Jahre sind schwierig, die jungen Geh\u00f6rlosen leben weit verstreut und besitzen keine Autos. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen die Eltern \u00fcberzeugt werden, ihre Kinder an den Treffen teilnehmen zu lassen, denn in dieser Zeit sind Hochzeiten unter Geh\u00f6rlosen verp\u00f6nt. So w\u00fcnscht der Pfarrer 1942, nach einem Treffen in Saas Fee, keine Durchmischung von Knaben und M\u00e4dchen mehr im Verein.<\/p>\n<p>Er r\u00e4t den Mitgliedern, zwei getrennte Vereine zu gr\u00fcnden. Esther Giroud wird Pr\u00e4sidentin der Frauen und Emile Constantin \u00fcbernimmt die M\u00e4nnergruppe.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;816&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;852&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580464308{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Im Mai 1945 erscheint durch die Motivation von Bischof Bieler die erste Ausgabe von Ephpheta (aram\u00e4isches Wort, das \u201e\u00f6ffne dich\u201c bedeutet, durch welches Christus einem Geh\u00f6rlosen das Geh\u00f6r wiedergegeben hat), der Zeitschrift der geh\u00f6rlosen Walliser. Sie erscheint von 1945 bis 1948 mehr oder weniger regelm\u00e4ssig, das Abonnement kostet 3 Franken pro Jahr. Das Heft enth\u00e4lt immer ein Vorwort des Pfarrers, anschliessend verschiedene Artikel, neues vom Sport, Spiele und sogar \u201eRatschl\u00e4ge der Krankenschwester\u201c \u00fcber Mundhygiene oder Verbrennungen.<\/p>\n<p>1946 rechtfertigt die Zeitschrift ihre Existenz folgendermassen : unsere Eltern f\u00fcr unsere Arbeit zu interessieren, auf Kritik erfolgreich zu antworten, grosse, sch\u00f6ne und g\u00fcnstige Ausfl\u00fcge anzubieten und die Sympathie von allen zu erlangen\u201c.<\/p>\n<p>Die jungen Frauen des Vereins, die \u201eAlouettes\u201c (Lerchen), treffen sich jeden zweiten Sonntag des Monats in einem Lokal in der Rue des Vergers. Sie diskutieren verschiedene Themen, wie Lebensqualit\u00e4t und \u00fcber M\u00f6glichkeiten, sich intellektuell und handwerklich zu entwickeln. Sie organisieren auch Weihnachtsfeiern und j\u00e4hrliche Ausfl\u00fcge. Am 15. Juli 1945 gehen sie beispielsweise nach Kippel.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;820&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581167591{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Im Juni 1946 findet der Westschweizer Geh\u00f6rlosentag in Lausanne statt. Zum ersten Mal organisiert der Vorstand des SRSM, Soci\u00e9t\u00e9 romande pour le bien des sourds-muets (Westschweizer Hilfsverein zum Wohl der Taubstummen), ein Treffen f\u00fcr alle Geh\u00f6rlosen in der Westschweiz. An der Veranstaltung nehmen zweihundert Personen teil, darunter eine Gruppe ehemaliger Sch\u00fcler vom Institut Bouveret. Esther Giroud ermuntert die Mitglieder des Vereins, ein gutes Bild der Walliser Geh\u00f6rlosen zu geben.<\/p>\n<p>Im August organisiert der Verein der jungen M\u00e4nner einen Ausflug zum Rhone Gletscher. Weil es noch Platz hat, werden auch einige Damen eingeladen. Auf dem Gipfel des Passes geniessen alle ein Raclette.<\/p>\n<p>Die jungen Frauen machen ihren Ausflug im Oktober an \u201eChrist-Roi\u201c (Christ-K\u00f6nig Fest).<\/p>\n<p>Am 29. Dezember 1946 findet im Lokal die Weihnachtsfeier der jungen Frauen statt. Der Pfarrer von Preux ist anwesend und zeigt mit seinem Filmprojektor Mickey Maus und Charlie Chaplin Filme.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling 1947 f\u00fchrt der SRSM erneut seine Generalversammlung in Lausanne durch. Der Verein schl\u00e4gt vor, dass von jedem Westschweizer Taubstummeninstitut ein rechtlicher Vertreter dem Vorstand des SRSM angeh\u00f6ren soll. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen und Herr Fracheboud, Direktor des Instituts von Bouveret vertritt fortan das Wallis im Vorstand.<\/p>\n<p>Im Mai treffen sich die Alouettes zu einer Pilgerfahrt nach Longeborgne. Einige kommen sogar zu Fuss von Ayent oder St. L\u00e9onard.<\/p>\n<p>Im Jahr 1947 verk\u00fcndet der Pfarrer von Preux eine grosse Neuigkeit : Im Juni wird eine Carfahrt f\u00fcr den gesamten Verein organisiert, f\u00fcr junge M\u00e4nner und Frauen. \u201eWir haben Vertrauen zu Euch, Ihr macht dem Verein Ehre. Wir machen sch\u00f6ne Fotos und sogar einen Film.\u201c Der Gesamtvorstand w\u00e4hlt als Ausflugsort Champ\u00e9ry im Val d\u2019Illiez. In der Vereinszeitschrift schreibt ein junger Mann anonym (sic) einen Artikel, in dem der die Jugendlichen bittet, sich w\u00e4hrend des Ausflugs gut zu benehmen.<\/p>\n<p>Ephpheta, die Vereinszeitschrift erscheint nur noch ab und zu, es fehlen Artikel und Werbeanzeigen, welche die Finanzierung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Ende 1947 leiden auch die Finanzen des Vereins. Joseph Andereggen schl\u00e4gt eine Tombola vor, um die Finanzen zu retten. Die Veranstaltung der Tombola im April 1948 ist gleichzeitig die Gelegenheit f\u00fcr eine Generalversammlung. Es wird entschieden, dass jedes Vorstandsmitglied das Pr\u00e4sidium des Vereins f\u00fcr ein Jahr \u00fcbernimmt, wie beim Bundesrat. John Maret wird zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Ephpheta Ausgabe vom April 1948 erscheint letztmals in ihrem kurzen Dasein. Aber der Verein f\u00fchrt seine Aktivit\u00e4ten weiter, organisiert Ausfl\u00fcge, wie beispielsweise nach Chamonix im Sommer 1949.<\/p>\n<p>1951 wird ein Mitgliederbeitrag eingef\u00fchrt. Man verpflichtet sich zu einem Beitrag von 3 Franken, wenn man zum Geh\u00f6rlosenverein Wallis geh\u00f6ren will. Im Juli findet der Jahresausflug nach Fionnay statt, an dem dreiunddreissig Personen teilnehmen.<\/p>\n<p>Im darauf folgenden Sommer wird erstmals eine grosse Reise nach Italien organisiert, auf die Borrom\u00e4ischen Inseln.<\/p>\n<p>Der Verein wird gr\u00f6sser. An der Weihnachtsfeier 1953 nehmen mehr als siebzig Mitglieder teil zu Tee, Tombola, Spielen und sogar ein Film wird gezeigt.<\/p>\n<p>1954 ist ein wichtiges Jahr in der Geschichte der Walliser Geh\u00f6rlosen : Von Joseph Devanth\u00e9ry wird ein Sportverein gegr\u00fcndet, mit dem Namen \u201eFl\u00e8che Sportive des Sourds du Valais\u201c (Sport Pfeil der Geh\u00f6rlosen im Wallis). Am Anfang wird nur Ski gefahren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;822&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;855&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580672747{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Im Mai 1957 findet der f\u00fcnfzigste Westschweizer Geh\u00f6rlosentag in Sitten statt. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Westschweiz und sogar aus Deutschschweizer Kantonen. Folklore T\u00e4nze und ein Ausflug zum unterirdischen See von St-L\u00e9onard werden organisiert.<\/p>\n<p>Im November \u00e4ndert der Sportverein seinen Namen und wird zum \u201eFl\u00e8che Sportive des Silencieux Valaisans\u201c (Sport Pfeil der Stillen Walliser).<\/p>\n<p>1959 wird vom Geh\u00f6rlosenverein Wallis die Mitgliedschaft beim FSS, F\u00e9d\u00e9ration Suisse des Sourds (SGB, Schweizerischer Geh\u00f6rlosenbund), beantragt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling 1960 f\u00fchrt der SRSM seine Generalversammlung in Sion durch. Er beschliesst, sich fortan ASASM, Association Suisse pour l\u2019Aide aux Sourds-muets (Schweizerischer Taubstummen Hilfsverein) zu nennen. Das Wort \u201estumm\u201c \u00fcberzeugt nicht alle, aber es wird kein besseres gefunden, um die \u00d6ffentlichkeit aufmerksam zu machen und dazu zu bewegen, sich grossz\u00fcgig zu zeigen.<\/p>\n<p>1963 demissioniert Andr\u00e9 H\u00e9ritier beim Fl\u00e8che Sportive und Raymond Bourban wird neuer Pr\u00e4sident. Die Sektion Kegeln wird gegr\u00fcndet.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;826&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;828&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581231262{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Im Oktober 1964 feiert der Verein sein f\u00fcnfundzwanzigj\u00e4hriges Jubil\u00e4um und z\u00e4hlt viele neue Mitglieder. Das Jubil\u00e4um wird in Sitten, im Hotel du Cerf mit einem Pantomimen Theater, Tanz, einer Messe und einem \u00dcberraschungsausflug gefeiert.<\/p>\n<p>Danielle Revaz wird nach der Generalversammlung im April 1966 neue Pr\u00e4sidentin des Vereins.<\/p>\n<p>Am 1. Oktober 1966 l\u00e4dt der Geh\u00f6rlosenverein Wallis alle zu einem Abendanlass ins Hotel de la Gare in Sitten ein, mit Pantomime, Tombola, Spielen, einem Ball&#8230;<\/p>\n<p>Im Juni 1969 stirbt die erste Pr\u00e4sidentin des Vereins, Esther Constantin-Giroud.<\/p>\n<p>Im Juli desselben Jahres organisiert der Verein seinen j\u00e4hrlichen Ausflug ins Oberwallis, nach Gr\u00e4chen, mit einem traditionellen Raclette.<\/p>\n<p>1970 schliessen sich die beiden Vereine (Geh\u00f6rlosenverein Wallis und Sport Pfeil der Geh\u00f6rlosen im Wallis) zusammen. Sie nennen sich fortan \u201eAssociation Sportive des Sourds du Valais \u00bb (Sportverein der Geh\u00f6rlosen im Wallis). Dieser Zusammenschluss wird mit einem Tanzabend im Saal von Matze gefeiert. Raymond Bourban wird Pr\u00e4sident dieses neuen Vereins, welcher Mitglied beim ASASM wird.<\/p>\n<p>1972 z\u00e4hlt der Verein f\u00fcnfzig Mitglieder. Er veranstaltet weiterhin kulturelle und sportliche Anl\u00e4sse und organisiert Ausfl\u00fcge nach Savoyen und Greyerz.<\/p>\n<p>1975 fahren f\u00fcnfunddreissig Mitglieder nach Italien, nach Aosta, Novarre und Orta.<\/p>\n<p>An der Weihnachtsfeier 1976 in Sion, f\u00fchren die Kinder vom Institut Bouveret ein kleines Theaterst\u00fcck auf, Pfarrer Firmin Rudaz zelebriert die Messe und eine Kollekte wird zugunsten der Gemeinde, Abteilung Religion des Vereins, organisiert.<\/p>\n<p>Im darauf folgenden Jahr hat der Verein die Ehre, die Westschweizer Geh\u00f6rlosen zu empfangen. Der Westschweizer Tag der Geh\u00f6rlosen findet wiederum in Sitten statt, im Juni 1977. Am Vormittag wird ein Fussballmatch zwischen Genf und dem Wallis ausgetragen. Gegen Mittag wird ein \u00f6kumenischer Gottesdienst gefeiert und am Nachmittag eine Judo Vorf\u00fchrung gezeigt.<\/p>\n<p>An der j\u00e4hrlichen Generalversammlung im Januar 1978, m\u00f6chte Raymond Bourban aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden als Pr\u00e4sident zur\u00fccktreten. Ein neuer Vorstand wird f\u00fcr zwei Jahre gew\u00e4hlt und Marie-Louise Fournier wird Pr\u00e4sidentin des Vereins.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;830&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;832&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581327558{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]An der Generalversammlung im Februar 1979 schl\u00e4gt die Pr\u00e4sidentin eine Namens\u00e4nderung des Vereins vor. Die Mitglieder stimmen zu und der Verein bekommt seinen Namen, wie wir ihn heute noch kennen : Geh\u00f6rlosenverein Wallis. Unter diesem Namen ist er ja 1939 gegr\u00fcndet worden. Der Verein vertritt so alle Geh\u00f6rlosen offiziell und auch die Sportler einheitlicher.<\/p>\n<p>Im September 1979 feiert der Verein seinen vierzigsten Geburtstag !<\/p>\n<p>Im folgenden Jahr wird eine neue Sektion gegr\u00fcndet : die Sportgruppe Damen. Jeder Sport hat seine verantwortliche Person : Ren\u00e9 Cotter f\u00fcr das Kegeln, Pierre-Alain Duc f\u00fcr den Fussball, Michel-Alain Beney f\u00fcr Ski und Cross. G\u00e9rard Gsponer ist der Kapit\u00e4n der Kegler, Catherine Cotter Kapit\u00e4nin der Keglerinnen.<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten des Vereins sind vielf\u00e4ltig ; er nimmt an den Versammlungen des FSS (SGB), des ASASM, des FSSS (SGSV) und an Sitzungen des Konsultativ-Vorstands in Lausanne teil und organisiert zahlreiche Kegel- und Fussballturniere sowie Geb\u00e4rdensprachkurse.<\/p>\n<p>1979 ist die Pr\u00e4sidentin Marie-Louise Fournier bereit, die Redaktion der Geh\u00f6rlosenzeitschrift zu \u00fcbernehmen : Den Messager (Kurier\/Bote).<\/p>\n<p>Zu Beginn der 80er Jahre ist der Verein immer noch sehr aktiv, vor allem im Sport. Langlauf-Ausfl\u00fcge werden organisiert, eine Mitgliedergruppe trainiert schwimmen in Saxon und die Sektion Fussball nimmt an Turnieren in der ganzen Schweiz teil.<\/p>\n<p>Ein Ausflug in den Zoo von Servion im Sommer 1981 verzeichnet eine Rekordteilnahme. Mehr als siebzig Mitglieder kommen mit in den Zoo und anschliessend nach Greyerz.<\/p>\n<p>Im Herbst desselben Jahres wird eine weitere Sport Sektion gegr\u00fcndet : das Schiessen. Sie z\u00e4hlt nur ein einziges Mitglied, Martin Karlen, welcher aber einen sch\u00f6nen 4. Platz bei den Schweizer Meisterschaften holt.<\/p>\n<p>An der Weihnachtsfeier zeigt Claudy Fournier den Kindern Trickfilme und Filme vom Ausflug nach Servion.<\/p>\n<p>Marie-Louise Fournier, immer noch Pr\u00e4sidentin des Vereins und Redaktorin des Messager, wird zur Vize-Pr\u00e4sidentin des FSS gew\u00e4hlt. St\u00e9phane Faustinelli, Kassier, wird als Vize-Pr\u00e4sident des FSSS (Schweizerischer Geh\u00f6rlosen Sportverband) gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im Juli 1982 geht der j\u00e4hrliche Ausflug nach Deutschland und ins Elsass ; zwanzig Mitglieder sind dabei. Colmar, Freiburg im Breisgau und seine Kathedrale, Rust und Europa Park, der Affenberg, Riquewihr, Sauerkraut und Wein&#8230;<\/p>\n<p>Die Messager Ausgabe vom Januar 1984 befasst sich speziell mit dem Wallis ! Eine Karte zeigt die Verteilung der Geh\u00f6rlosen auf Walliser Gebiet. Der Verein z\u00e4hlt jetzt mehr als neunzig Mitglieder, davon zwanzig im Oberwallis.<\/p>\n<p>Im November 1983, an der j\u00e4hrlichen Generalversammlung, wird ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt. Marie-Louise Fournier und St\u00e9phane Faustinelli m\u00f6chten aufgrund ihrer Verpflichtungen im \u201ePlan Romand\u201c (Westschweizer Plan) zur\u00fccktreten. Die Sekret\u00e4rin, Danielle Revaz tritt ebenfalls zur\u00fcck. Der Vorstand besteht also nur noch aus M\u00e4nnern, Pierre-Alain Duc wird zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt und Ciriaco Capone zum Vize-Pr\u00e4sidenten ; Laurent Barras wird Sekret\u00e4r und Michel-Alain Beney Kassier.<\/p>\n<p>Der j\u00e4hrliche Vereinsausflug im Juni 1984 hat Jugoslawien zum Ziel, mit einem Besuch in den Postojna H\u00f6hlen. Der Hinweg f\u00fchrt durch das Aosta Tal, mit einem Halt in Verona. Auf dem R\u00fcckweg h\u00e4lt der Car in Venedig.<\/p>\n<p>Die Generalversammlung vom November 1984 findet in Sitten statt, in einem grossen Konferenzsaal, der f\u00fcr 100 Franken gemietet wird. Drei Tage sp\u00e4ter h\u00e4lt Jean-Marie Le Pen dort einen Vortrag, auf Kosten des Kantons Wallis. Eine neue Sport Sektion wird gegr\u00fcndet : Volleyball Damen.<\/p>\n<p>1985 findet ein Ausflug an Pfingsten statt. Abfahrt in die Berner Alpen, aufs Schilthorn. Das Essen wird im Drehrestaurant Piz Gloria eingenommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;834&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;836&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581366626{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Die Generalversammlung vom November 1986 w\u00e4hlt einen neuen Vereinsvorstand. Pierre-Alain Duc bleibt Pr\u00e4sident, Alex Mignanti wird zum Vize-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt, Claudy Fournier zum Sekret\u00e4r, Michel-Alain Beney zum Kassier. Catherine Cotter ist verantwortlich f\u00fcrs Kegeln, Jean-Jacques Wyer f\u00fcr den Fussball und Urban Gundi f\u00fcr Ski und Cross.<\/p>\n<p>1985 m\u00f6chte der Verein Eltern von Kindern mit H\u00f6rbehinderung (APEDAV) die Weihnachtsfeier organisieren. Bei diesem Anlass mimen die kleinen geh\u00f6rlosen Sch\u00fcler der Klasse von Sitten das Theaterst\u00fcck \u201eRotk\u00e4ppchen\u201c.<\/p>\n<p>Am 15. M\u00e4rz 1986 l\u00e4dt Emile Constantin alle Geh\u00f6rlosen der Gemeinschaft und ihre Familien nach Ayent zu einem Wiedersehen und freundschaftlichen Treffen ein. Etwa f\u00fcnfzig Personen kommen, einige von Lausanne, Genf oder Freiburg.<\/p>\n<p>Die traditionelle Bergwanderung des GVW wird jedes Jahr abwechselnd von den Sektionen Kegeln und Fussball organisiert. Im Juli 1986 ist die Reihe an den Keglern. Ausgesucht wird die Region von Emaney und la Creusaz, oberhalb von Mar\u00e9cottes.<\/p>\n<p>Im Juni 1986 nehmen f\u00fcnfundzwanzig Personen am Vereinsausflug teil. Alle nehmen die Zahnradbahn auf die Rigi und \u00fcberqueren dann den Vierwaldst\u00e4ttersee mit dem Schiff.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;838&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581409358{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Im Echo de la Printse erscheint 1987 ein Artikel, in dem Marie-Louise Fournier, fr\u00fchere Pr\u00e4sidentin des GVW Gl\u00fcckw\u00fcnsche zur schmeichelhaften Nomination als Pr\u00e4sidentin des Schweizerischen Geh\u00f6rlosenbundes bekommt. Sie ist damit die erste Frau in diesem Amt.<\/p>\n<p>Ein weiteres wichtiges Ereignis gibt es 1987 : Die Er\u00f6ffnung des Geh\u00f6rlosen Kulturzentrums in Lausanne, genau rechtzeitig zur Weihnachtsfeier. Durch die verschiedenen Interessen der beiden Sense-H\u00e4lften ist es inzwischen f\u00fcr den FSS und seine Mitglieder notwendig geworden, zwei Arbeitsregionen mit eigenen Vorst\u00e4nden zu bilden. Die Sprache, die Zeitschriften, die Geb\u00e4rdensprachen, die Fernsehsender, alles ist verschieden. Die Westschweizer Region des FSS, die FSS-RR (SGB-Region Romandie), wird gegr\u00fcndet und gibt eine neue Zeitschrift heraus, die den Messager ersetzt : Sourds aujourd\u2019hui (Geh\u00f6rlose heute).<\/p>\n<p>1988 feiert die Sektion Fussball des GVW ihr 15-j\u00e4hriges Bestehen. Dieses Jubil\u00e4um wird am 25. Juni mit einem grossen Turnier gefeiert.<\/p>\n<p>Im selben Jahr wird im Verein eine neue Sektion gegr\u00fcndet : Kultur und Freizeit, unter der Leitung von Catherine Cotter und Rolande Gaudin. Ein erster Vortrag findet im Mai bei Publicitas in Sitten statt. Herr Luyet, Abteilungsleiter, h\u00e4lt einen Vortrag \u00fcber die Bearbeitung von Inseraten, was bei den Besuchern gut ankommt. Ein anderer Besuch wird von der Sektion im November organisiert und zwar in der Druckerei Moderne, wo der Novelliste gedruckt wird.<\/p>\n<p>Im Jahr 1989 wird das 50-Jahr Jubil\u00e4um des Vereins gefeiert, der nun 110 Mitglieder z\u00e4hlt. Zu diesem Anlass wird eine sportliche, unterhaltende und kulturelle Grossveranstaltung organisiert. Sie findet im Mai drei Tage lang in Martigny statt. Eine Fotoausstellung mit dem Titel \u201eLa vie des sourds auf fil des ans\u201c (das Leben der Geh\u00f6rlosen im Laufe der Zeit) wird vom Organisationskomitee erarbeitet und folgendes Programm wird geboten : eine Zaubershow, Attraktionen, ein grosser Ball mit Orchester, dann am Sonntag ein \u00f6kumenischer Gottesdienst, gefolgt von einer Gleitschirmdemonstration und einem grossen Bankett. Fast achthundert Personen aus Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland oder auch aus \u00d6sterreich nehmen teil. Zu diesem Jubil\u00e4um gestaltet Laurent Barras das neue Vereins-Logo.<\/p>\n<p>Im September 1989 organisiert die Sektion Kultur und Freizeit einen Besuch bei CIBA-GEIGY in Monthey. Mehr als dreissig Geh\u00f6rlose sind dabei[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;840&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581442173{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Die 50-Jahr Feier wird am Bettag noch verl\u00e4ngert. Ein \u00dcberraschungsausflug auf Einladung des Organisationskomitees findet am Ufer des Genfersees statt. Fast hundert Teilnehmer kommen mit dem Tonkin Zug nach Bouveret. Die Lokomotive aus dem Jahre 1856 wird mit Kohle betrieben. Einige Herzen schlagen h\u00f6her, als das Institut von Bouveret in Sicht kommt, auch wenn es jetzt in das Hotelier Institut C\u00e9sar Ritz umgewandelt ist.<\/p>\n<p>An der Generalversammlung vom 26. November 1989 wird noch einmal der aussergew\u00f6hnliche Erfolg des GVW Jubil\u00e4ums behandelt. St\u00e9phane Faustinelli wird zum Ehrenmitglied gew\u00e4hlt und der Vorstand f\u00fcr zwei weitere Jahre einstimmig best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Vierzig Teilnehmer fahren im M\u00e4rz 1990 nach Leuk zum Skiausflug. Ein Rennen wird organisiert und Steve Favre, erst 11-j\u00e4hrig, wird 5. im Gesamtklassement.<\/p>\n<p>Im September 1990 organisiert die Sektion Kultur und Freizeit einen Ausflug ins Institut Bouveret, welcher Herv\u00e9 Fournier (Neffe von Marie-Louise) und Verantwortlicher f\u00fcr Marketing und \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu verdanken ist. Zahlreiche ehemalige Sch\u00fcler wollen dabei sein. Alle sind von den Ver\u00e4nderungen \u00fcberrascht. Die grossen Turn- und Speises\u00e4le sind zu luxuri\u00f6sen Ess- und Aufenthaltsr\u00e4umen umgebaut worden. Aus der fr\u00fcheren Kapelle ist ein Konferenzsaal geworden und die alten Klassenzimmer sind mit modernem Material ausgestattet. Ein reichhaltiges Buffet wird im Hotelier Institut f\u00fcr alle hergerichtet.<\/p>\n<p>Oktober 1990 : Endlich ein Treffpunkt im Wallis f\u00fcr den GVW ! Das gab es bis jetzt noch nicht ; nach langem Suchen wird ein Provisorium in Martigny gefunden. Ein grosser Raum wird ganz in der N\u00e4he des Stadtzentrums mit der Italienischen Kolonie geteilt. Es gibt dort ein Baby-Foot, einen Billardtisch, eine Cafeteria und eine Kochnische. Die Mitglieder treffen sich zweimal pro Monat.<\/p>\n<p>Der St. Joseph Skiausflug f\u00fchrt am 19. M\u00e4rz 1991 nach Ovronnaz. Dreissig Skifahrer nehmen daran teil. Claudy Fournier gewinnt bei den Herren, Christine Rossini bei den Damen und Steve Favre bei den Kindern.<\/p>\n<p>Im Sommer 1991 organisiert der Verein ein Jugendcamp. Es findet an einem Wochenende in Lannaz \/ Wallis statt. Man spielt \u00ab mit zeichnen gewinnen \u00bb, erz\u00e4hlt lustige Geschichten in Geb\u00e4rdensprache, isst ein traditionelles Raclette&#8230; Und alle Jugendlichen sind begeistert.<\/p>\n<p>Am 1. Juni 1991 nehmen vierundzwanzig Personen an einem Baby-Foot Turnier im Vereinslokal teil. Ciriaco Capone wird Sieger.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;842&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;844&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581507164{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]1991 ehrt der Weltverband der Geh\u00f6rlosen die Pr\u00e4sidentin des GVW, Marie-Louise Fournier, mit dem internationalen sozialen Verdienst 2. Klasse ! Sie bekommt eine Medaille und ein Diplom.<\/p>\n<p>Der GVW ehrt Marie-Louise ebenfalls an der Generalversammlung im November. St\u00e9phane Faustinelli, gew\u00e4hlt als Generalsekret\u00e4r des FFS-RR wird ebenfalls begl\u00fcckw\u00fcnscht. Pascal Lambiel wird neuer Pr\u00e4sident des GVW. Der Vorstand z\u00e4hlt f\u00fcnf Mitglieder plus die Verantwortlichen jeder Sektion (Fussball, Kegeln, Jass, Ski und Cross, Kultur und Freizeit, Lokal, Volleyball).<\/p>\n<p>Der Verein f\u00fchrt seine Aktivit\u00e4ten weiter, vor allem mit den Ski Ausfl\u00fcgen auf den Simplon und nach Vercorin.<\/p>\n<p>Im Juni 1992 findet der erste Ausflug der Kegler statt, der von G\u00e9rard und Clorinde organisiert wird. Die Velofahrer durchqueren das Chablais in str\u00f6mendem Regen.<\/p>\n<p>Die Sektion Jass \u00fcbernimmt den Wanderausflug des GVW vom 4. und 5. Juli 1992 nach Siviez. Zwanzig Wanderer d\u00fcrfen einen Braten probieren, welcher unter der Erde gegart worden ist.<\/p>\n<p>Am 15. und 16. August wird die 5. Westschweizer Tennismeisterschaft zum ersten Mal vom GVW in Sitten organisiert \u2013 im Tennisclub von Val\u00e8re.<\/p>\n<p>1993, nach vierzehn Jahren Zentralvorstand, davon sechs Jahre als Pr\u00e4sidentin des Schweizerischen Geh\u00f6rlosenbundes, legt Marie-Louise Fournier ihre \u00c4mter nieder. Im selben Jahr tritt der FSS der \u00ab F\u00e9d\u00e9ration Suisse pour l\u2019Int\u00e9gration des Handicap\u00e9s FSIH \u00bb (Schweizerischer Bund f\u00fcr die Integration von Behinderten) bei.<\/p>\n<p>Eine neue Sektion, die \u00ab Groupe junior \u201894 \u00bb (Juniorengruppe \u201994) wird 1994 gegr\u00fcndet. Ziel ist die engere Verbindung unter geh\u00f6rlosen Jugendlichen durch Aktivit\u00e4ten wie Wasserski fahren, Camps, Besuche, Informatik Kurse&#8230;<\/p>\n<p>Am 18. April 1993 nehmen einige Mitglieder des Vereins am Rennen von St. L\u00e9onard teil, das von der Sittener Sektion Sport-Handicap organisiert wird. Dreihundertf\u00fcnfzig Personen sind dabei und der GVW kann w\u00e4hrend der ganzen Veranstaltung Fotoplakate ausstellen, um die H\u00f6renden \u00fcber Kommunikationsprobleme, Aktivit\u00e4ten des Vereins und die Geb\u00e4rdensprache zu informieren.<\/p>\n<p>Bernard Truffaud, franz\u00f6sischer Geh\u00f6rloser und Geh\u00f6rlosen-Geschichtsforscher, h\u00e4lt im November 1994, im Lausanne Kulturzentrum, einen Vortrag \u00fcber die Geschichte der Geh\u00f6rlosen.<\/p>\n<p>Anfang 1995 verl\u00e4sst Marie-Louise Fournier die Redaktion der Zeitschrift Sourd Aujourd\u2019hui, bei deren Gr\u00fcndung sie dabei war.<\/p>\n<p>Mitglieder des GVW nehmen im September 1995 am viertelj\u00e4hrlichen Kongress des Weltverbandes der Geh\u00f6rlosen in Wien teil. Fast dreitausend Geh\u00f6rlose aus vierundsiebzig L\u00e4ndern sind dort anwesend. Eine Finnin ist Pr\u00e4sidentin und die erste Frau in diesem Amt.<\/p>\n<p>An der Generalversammlung im November 1995 wird Pierre-Alain Duc zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.<\/p>\n<p>1996 findet der Westschweizer Tag der Geh\u00f6rlosen wieder einmal im Wallis, in Martigny statt. Er wird vom GVW, APEDA und der Katholischen Geh\u00f6rlosengemeinschaft organisiert. Die Teilnehmer werden zum Besuch eines Weinkellers eingeladen, gefolgt von einer Filmvorf\u00fchrung \u00fcber die Weinherstellung. Nach Grilladen geht\u2019s am Nachmittag weiter mit Spielen, einem \u00f6kumenischen Gottesdienst und einem Abendanlass im Gemeindesaal in Martigny, mit Clowns, Frauen in Walliser Trachten, Sketches der Sch\u00fcler von Collines, afrikanischem Tanz und Disco bis sp\u00e4t in die Nacht.<\/p>\n<p>Im Juli 1996 wird ein Fahrrad Ausflug organisiert ; nur sechs Mutige machen mit.<\/p>\n<p>Am Ski Ausflug an St. Joseph, am 19. M\u00e4rz 1997, nehmen acht Personen teil. Gewinnerin des Rennens bei den Frauen ist Rolande Gaudin und bei den M\u00e4nnern Jacques-Roland Aymon.<br \/>\nAm 3. Mai 1997 feiert das Geh\u00f6rlosen Kulturzentrum in Lausanne sein 10-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Am aufgestellten Stand in La Palud wird \u00fcber die Geb\u00e4rdensprache informiert.<\/p>\n<p>Der Geh\u00f6rlosenverein Wallis z\u00e4hlt inzwischen einhundert f\u00fcnfunddreissig Mitglieder. An der Generalversammlung vom 30. November 1997, nehmen achtzig Personen teil. Zum ersten Mal in der Vereins-Geschichte wird ein Oberwalliser, Martin Karlen, gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Volleyball, Tennis, Kegeln, Jass, Fussball&#8230; Der Verein organisiert weiterhin regelm\u00e4ssig Turniere.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1998 finden zwei sch\u00f6ne Ausfl\u00fcge des GVW statt. Am 19. M\u00e4rz geht\u2019s zum Schlitteln oder Ski fahren nach Mayens de Riddes. Am 22. M\u00e4rz begleitet der F\u00fchrer und M\u00f6nch Jean-Michel Lonfat vier Geh\u00f6rlose mit Fellen zum Hospiz des Grossen St. Bernhard.<\/p>\n<p>Im Sommer desselben Jahres organisiert die Gruppe Junior \u201994 eine Spazierfahrt in die Bisse de Tsittorat.<\/p>\n<p>Schon wieder ist es Zeit f\u00fcr ein Jubil\u00e4um \u2013 der Geh\u00f6rlosenverein Wallis wird sechzig Jahre alt ! Am Samstag, 15. Mai 1999 finden verschiedene sportliche Wettk\u00e4mpfe statt, mit Mannschaften aus Z\u00fcrich und Luzern, gefolgt von Grilladen und verschiedenen Animationen. Nach einem Bankett wird der Abend mit einer Tombola fortgesetzt.<\/p>\n<p>1999 findet der traditionelle Sommerausflug in die H\u00fctte von Collmbey-Muraz statt und wird von der Sektion Kegeln und der Sektion Jass organisiert. Verschiedene Wettbewerbe mit Fragen \u00fcber Geographie und Botanik werden von St\u00e9phane Faustinelli organisiert. Hauptdiskussionsthema ist allerdings der Entscheid des IOC, die Olympischen Spiele 2006 nicht an die Stadt Sion zu vergeben.<\/p>\n<p>An der Walliser Messe 1999, bekommt St\u00e9phane Faustinelli, Sekret\u00e4r des FSS-RR einen Preis, aus Dankbarkeit f\u00fcr seine Arbeit und seinen Einsatz auf nationaler Ebene f\u00fcr die berufliche Wiedereingliederung.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Lausanne oder Genf, besitzt der Geh\u00f6rlosenverein Wallis kein Kulturzentrum. Trotzdem trifft sich eine Gruppe Senioren jeden ersten Donnerstag im Monat und tauscht dabei Erinnerungen an Bouveret aus (Foto : Gedicht von Ida Constantin in ihrem Schreibheft von 1936, Geb\u00e4rdensprach-Verbot).<\/p>\n<p>In Villeneuve wird das neue Freizeitcenter Fun Planet er\u00f6ffnet. Anfang Mai 2000 beschliesst die Sektion Kegeln, einen Spiele-Tag zu organisieren. Die Teilnehmer k\u00f6nnen bowlen und dann Kart fahren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;846&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;max-width-940&#8243;][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;rst-custom-text&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642581545465{margin-bottom: 50px !important;}&#8220;]Die Sektion Kultur und Freizeit ist immer noch aktiv. Im Juni 2001 organisiert sie eine Wanderung nach Ligni\u00e8res und Marin, mit einem Besuch beim K\u00e4ser Christophe Geiser. Am Nachmittag folgt ein Besuch im Papiliorama-Nocturama.<\/p>\n<p>Beim Ausflug nach Leuk im Februar 2001 k\u00f6nnen sich die Mitglieder des GVW mehr oder weniger erfolgreich im Snowbladen versuchen. Alle k\u00f6nnen sich dann in den Thermalb\u00e4dern erholen.<\/p>\n<p>Im September 2002, am Nationalen Kongress der Geh\u00f6rlosen in Lausanne, erh\u00e4lt Marie-Louise Fournier einen Preis f\u00fcr ihren Einsatz : \u00ab sie hat die Regionalisierung bedeutend beeinflusst und auch die grundlegende Weiterentwicklung der Geh\u00f6rlosengemeinschaft, welche die gesamte Schweiz betrifft \u00bb.<\/p>\n<p>Am 21. Juni 2003 findet der Westschweizer Tag der Geh\u00f6rlosen unter dem Motto \u00ab faut pas r\u00eaver \u00bb (man darf nicht tr\u00e4umen) in Martigny statt. Eine Wanderung wird organisiert, gefolgt von Grilladen im Amphitheater. Die St\u00e4nde werden sogar von L\u00e9onard Gianadda und Pascal Couchepin besucht.<\/p>\n<p>Die Delegiertenversammlung des FSS-RR w\u00e4hlt den 1. Mai 2004 f\u00fcr ihr Treffen in Sion. St\u00e9phanie Aymon, Pr\u00e4sidentin des GVW er\u00f6ffnet die Versammlung im Grossratssaal. Das Hauptthema dieser Versammlung ist die Reorganisation der Medien (Zeitschriften, Internet Seite).<\/p>\n<p>Zweiundvierzig Westschweizer Geh\u00f6rlose besuchen die Baustelle des L\u00f6tschberg Tunnels im Dezember 2004.<\/p>\n<p>Im Sommer 2005 k\u00f6nnen die Vereinsmitglieder an einem Kochkurs f\u00fcr Sushi teilnehmen, welcher in Zusammenarbeit mit Unipop organisiert wird.<\/p>\n<p>Im April 2006 besuchen die \u00ab Walliser Senioren \u00bb das Verteilzentrum der Migros. Diesen Ausflug organisiert Rolande Praplan, Animatorin im Geh\u00f6rlosen Kulturzentrum f\u00fcr den Kanton Wallis und Catherine Cotter, neue Verantwortliche der Sektion Senioren.<\/p>\n<p>Ein weiterer Besuch im Fr\u00fchling 2006, ebenfalls organisiert von Rolande Praplan, erm\u00f6glicht den Eltern und ihren Kindern mehr \u00fcber Air Glaciers im Haus FXB der Rettungsflugwacht in Sitten zu erfahren.<\/p>\n<p>Am 30. Juni und 1. Juli 2006 organisiert die Gruppe Junior \u201994 einen grossen Disco Abend zum Anlass des Jugendparlaments. Dieses grosse Fest, an dem zweihundertf\u00fcnfzig Jugendliche teilnehmen, findet dort statt, wo sich die Eisbahn von Monthey befindet. Der Raum ist gef\u00fcllt mit Schaum und auf Leinw\u00e4nden wird die Fussball Weltmeisterschaft gezeigt.<\/p>\n<p>Die letzte Ausgabe der Zeitschrift Sourds aujourd\u2019hui erscheint im November\/Dezember 2006. Die erste Ausgabe ist 1988 erschienen, aufgrund der Regionalisierung des Schweizerischen Geh\u00f6rlosenbundes 1987. Das Heft stirbt nicht, aber schliesst sich mit der Geh\u00f6rlosenzeitschrift Les mains du CRAL zusammen. Die beiden zusammen werden schliesslich zur Zeitschrift fais-moi signe, die es in der Medienlandschaft der Westschweizer Geh\u00f6rlosen bis heute noch gibt.<\/p>\n<p>Im Jahr 2009 wird das 70-Jahr des Vereins gefeiert&#8230;[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1637070274819{padding-bottom: 50px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;848&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1634954032193{padding-bottom: 70px !important;}&#8220; el_class=&#8220;back-wrapp&#8220;][vc_column][vc_btn title=&#8220;Zur\u00fcck zum Anfang der Seite&#8220; style=&#8220;classic&#8220; shape=&#8220;square&#8220; link=&#8220;url:%23menu&#8220; el_class=&#8220;rst-back-top&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8220;Geschichte des Geh\u00f6rlosenverein Wallis&#8220; font_container=&#8220;tag:h2|font_size:50px|text_align:center|color:%23000000|line_height:1.2&#8243; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;rst-heading-title&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1642580107989{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 45px !important;}&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_width=&#8220;stretch_row_content_no_spaces&#8220; el_id=&#8220;menu&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1640168850202{background-color: #f2f2f2 !important;}&#8220;][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1640168883470{padding-top: 35px !important;padding-bottom: 35px !important;}&#8220; el_class=&#8220;rst-custom-bg-menu&#8220;][vc_column_text el_class=&#8220;rst-menu-child&#8220;] 1. Worwort 2. Zeitachse 4. Die Geh\u00f6rlosen und die Schule 5. Die Geh\u00f6rlosen und das sozioprofessionelle Leben 6. Die Geh\u00f6rlosen und der Sport 7. Die Geh\u00f6rlosen und die Religion [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1664,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1682","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1682"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1978,"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1682\/revisions\/1978"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ssvalais.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}